Was haltet Ihr von containerd und wie sind Eure Erfahrungen (PRO/CONS)

Guten Morgen,

ich kenne es aus anderen Distributionen und habe immer einmal darauf geschielt. Vielleicht landet es ja auch in Manjaro - was meint ihr?

Und wenn wir schon dabei sind - hat es schon jemand geschafft eine virtuelle (ich nenne das jetzt einmal so) GPU (Nvidia) damit zum Laufen zu bringen?

https://www.archlinux.de/packages/community/x86_64/containerd

Vielleicht bin ich zu alt und in meinem Hirn können die Querverweise nicht mehr neu geordnet werden, aber für mich muss eben eine GraKa immer materiell sein. - Wahrscheinlich ist es ganz einfach, mir fehlt nur der Denkweg hin zur virtuellen.

Herzliche Grüße!

Containerd funktioniert ganz gut mit Docker zusammen. Und wird mittlerweile auch von Docker vorausgesetzt. Aber mit alternativen zu Docker wie z.B. Pouch oder auch das ganz andere lxc habe ich noch nicht wirklich was gemacht.
Containerd ist normalerweise eher für die Veraltung von Daten auf der Festplatte und Management von den Dateisystem/Networks. Dann kommt noch mit runc der eigentlich Prozess zum starten und laufen lassen.

Wozu brauchst du deine GraKa in einem Container, für Berechnungen? Diese Art von Container hat normalerweise keine GUI. Das muss doch alles leicht gewichtig sein.

Oder meist du eher so was wie libvirt mit qemu/KVM. Das ist aber kein Container mehr, einfache Virtualisierung.

Ich persönlich benutze sowas für Prozesse die nur kurz etwas machen müssen und dann wieder beendet werden können. Oder Sachen die schwierig zu konfigurieren sind wie z.B. collabora für meine Nextclud. Da ist Docker relativ einfach.

@xabbu

Ich schreibe an einem Buch über Cryptocoin-Mining und möchte so etwas hier verstehen:

https://console.cloud.google.com/marketplace/details/nvidia-ngc-public/nvidia_gpu_cloud_image?id=8e860647-1b53-46d3-8bcc-377e16370f17&project=data-eye-167014

Das hat nicht mehr so viel mit Virtualisierung zu tun. Hier wird eine echte Grafikkarte verwendet.

In Docker hat man Grundsätzlich die Möglichkeit vom Container auf ein Host System Grät zuzugreifen. Das geht mit der --device=... Option. Im "privileged" Modus hat der Prozess im Container sogar Zugriff auf alle Host Geräte.

Bei diesen Speziell angepassten Containern mit nvidia-docker ist das Prinzip das selbe. Da in der Google Cloud auch nur VM's als Host dienen kommt wahrscheinlich noch so was wie PCI passthrough zum Einstanz um in der VM direkt auf die GPU zugreifen zu können.
Das kann man auch auf seinem eigenen PC mit zwei Grafikkarten recht einfach machen.

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